Aktuelle Infos für TVS-Mitglieder
Hundert Jahre ist es her, seit die «Gleislose Bahn» auf der Überlandstrecke zwischen Freiburg und Posieux (FR) ihren Liniendienst aufgenommen hat. Dieser erste Trolleybusbetrieb der Schweiz hatte ausser der Traktionsart noch nicht viel mit dem geräuscharmen, leistungsstarken und vorwiegend städtischen Verkehrsmittel zu tun, so wie wir den Trolleybus heute kennen. Nach Einstellung dieses frühen Betriebes zwischen Freiburg und Farvagny (1912/16 bis 1932) entstanden ab Herbst 1932 und ausgehend von der hügeligen Stadt Lausanne, wo sich der Trolleybus erstmals auf steigungsreichen Strecken bewähren konnte, Trolleybusnetze mit der heute noch üblichen Oberleitung in sämtlichen Landesteilen. Von 1932 bis 1966 entschieden sich insgesamt 14 Städte sowie vier eher ländlich geprägte Regionen für das neue elektrische Verkehrsmittel. Zumeist wurde der Trolleybus damals als ideale und kostengünstige Alternative zum Tram angesehen.
Später, vorwiegend ab den 1970er-Jahren und im Zuge der Ölkrisen und des ökologischen Umdenkens, erfolgte verschiedentlich ein Ausbau der Netze, sodass das elektrische Nahverkehrsmittel auch Quartiere erreichte, die nie zuvor von einem Tram durchquert worden waren. Hingegen verschwanden zwischen 1977 und 1984 drei der vier Überlandnetze (Berneck - Heerbrugg - Altstätten SG, Thun - Beatenbucht BE und Les Hauts-Geneveys - Cernier - Villiers NE); diese Linien wurden auf den kostengünstigeren Autobus umgestellt. Alle andern Netze blieben bis nach der Jahrtausendwende bestehen.
Mit zunehmendem Kostendruck konfrontiert, überlegten sich in den letzten Jahren dagegen einzelne Städte bzw. Verkehrsbetriebe, ob trotz betrieblicher Einschränkungen und finanzieller Mehrausgaben (im Vergleich zum Autobus) auch weiterhin in den Trolleybus investiert werden solle. Das Ergebnis ist sehr unterschiedlich ausgefallen und zeigt kein eindeutiges Bild. Während die meisten Städte in der Romandie und der Deutschschweiz weiter auf den geräuscharmen und ökologischen Trolleybus setzen, der bei Fahrgästen und Anwohnern gleichermassen beliebt ist, haben die beiden Städte Lugano und Basel dieses Verkehrsmittel 2001 bzw. 2008 aus ihren Strassen verbannt. Während im ersten Fall der grosse Investitions-Nachholbedarf (verbunden mit einer Reduktion der Spannung auf die generell üblichen 600 bzw. 750 Volt) sowie eine Restrukturierung des ÖV-Angebotes den Ausschlag gaben, ist der negative Entscheid in Basel darauf zurückzuführen, dass das Netz bereits auf eine sehr geringe Ausdehnung reduziert worden war, wonach Erdgasbusse beziehungsweise das Tram (mit langfristige Ausbauabsichten) als Alternativen favorisiert wurden. In beiden Fällen fehlte der politische Wille, weiter in den als (zu) teuer und unflexibel angesehenen Trolleybus zu investieren.
Ganz anders sieht es aktuell in praktisch allen anderen 13 Schweizer Städten und Regionen aus, wo nach wie vor elektrische Busse fahren: Man hat erkannt, dass es im Moment keine ernsthafte Alternative zum umweltfreundlichen Trolleybus gibt. Insbesondere dort nicht, wo bereits Fahrleitungsanlagen existieren, wo grössere Steigungsstrecken bestehen (die Überlegenheit des Elektromotors hinsichtlich der Effizienz ist unbestritten), und wo keine Kapazitätsengpässe eine Umstellung auf Trambetrieb nahelegen würden (wie in Bern und Genf auf Teilstrecken des Trolleybusnetzes geschehen). Aber selbst hinsichtlich der Kapazität kann der 100-jährige Jubilar heute durchaus mithalten, erlauben doch die Doppelgelenktrolleybusse (sogenannte LighTram) Fahrzeuggrössen bis 24 Meter Länge und Platz für 200 Personen. Aus diesem Grund und dank der stetigen Erneuerung der Fahrzeugflotten dürfte dem Trolleybus zumindest mittelfristig zwischen Genf und Schaffhausen bzw. zwischen Lausanne und St. Gallen eine weitere blühende Zukunft beschieden sein - als ideales Verkehrsmittel zwischen dem (je nach Dieselpreis) billigen und flexiblen, aber vergleichsweise lauten Autobus auf der einen Seite und dem leistungsfähigen, aber aufgrund der hohen Investitionen teure(re)n Tram auf der anderen.
Der TVS besitzt aktuell elf historische Fahrzeuge, die auf sieben verschiedenen Trolleybusnetzen verkehrt haben (siehe die aktuelle Fahrzeugliste). Wir freuen uns, Ihnen dieses Jahr unsere Sammlung etwas näher zu bringen. Mehr dazu erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt auf dieser Seite - schauen Sie einfach wieder einmal vorbei.
Unser Mitglied Sandro Flückiger aus Luzern hat auf YouTube ein paar ältere Trolleybus-Videos aus Schweizer Städten entdeckt, die sicher nicht nur ihm gefallen:
Schaffhausen: http://youtu.be/eB0NI8OAUN8
Luzern: http://youtu.be/NRz5xcZLXVM
Winterthur: http://youtu.be/CWUtsvDb7hI
Zürich: http://youtu.be/lvaGRMQ2ri8
Am Sonntag, 25. September 2011, konnte bei herrlichem Herbstwetter die Abschiedsfahrt für die NAW/Hess/ABB-Gelenktrolleybusse Nrn. 111 - 118 von 1991/92 durchgeführt werden. Mit dem Wagen 115 befuhren wir alle Streckenabschnitte der Trolleybuslinie 1 Herbstäcker - Neuhausen - Bahnhof Schaffhausen - Waldfriedhof sowie die Zwischenwendeschleifen in Neuhausen, beim Obertor (Nähe Bahnhof) und in Ebnat. Am Schluss gab es zudem noch die Gelegenheit, die Wendeschleife Herblingertal der ehemaligen Trolleybuslinie 9 (in Betrieb 1974 - 1995) zu befahren.
Das Programm wurde durch Fahrten mit dem privat erhaltenen Saurer-Autobus Nr. 40 von 1983 abgerundet, mit welchem die Teilnehmer vom und zum Bahnhof transportiert wurden und am Mittag speziell die Abschnitte nach Herblingen (Linie 5) und Krummacker (Linie 3) befahren werden konnten.
Höhepunkt des Anlasses war zu Beginn die Aufstellung der beiden Trolleybustypen NAW (letzte im Einsatz stehende Wagen 113 bzw. 115) und Swisstrolley 3 (Nr. 104 II), letzterer als Vertreter der neuen Trolleybusserie Nrn. 101 II - 107. Umrahmt wurden die zwei bzw. drei Trolleybusse einerseits vom Saurer-Turmwagen und andererseits vom erwähnten historischen Saurer-Autobus.
Die etwa 35 Teilnehmer, die insgesamt teilgenommen haben, werden diesen einmaligen Anlass sicher in guter Erinnerung behalten. Unser herzlicher Dank geht an den Organisator Timo Wanner seitens der Verkehrsbetriebe und die weiteren aktiven Helfer! (Fotos oben: R. Zai)



Dieses Jahr haben wir bislang zwei Arbeitstage in Yvonand durchgeführt, und einige motivierte Mitglieder haben die Renovationsarbeiten am Trolleybus TPL 101 (Lugano) tatkräftig weitergeführt. Den Teilnehmern sei hier für ihren Einsatz recht herzlich gedankt. Die Arbeiten werden auch in der zweiten Jahreshälfte weitergehen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Interessierte, sich vorab unter den bekannten Koordinaten zu melden, um Termine zu erfahren bzw. zu vereinbaren.
Besten Dank im Voraus für eure weitere aktive Beteiligung!
Bereits 15 Jahre sind vergangen, seit am 29. Juni 1996 unser Verein in Bern gegründet worden ist. In dieser Zeit ist viel passiert, und die meisten Trolleybusse mussten aufgrund der Mietverhältnisse mehrfach an neue Standorte verschoben werden, was mit grösserem logistischen Aufwand und vor allem hohen Kosten verbunden war. Trotz teils widriger Umstände ist es unserem Verein gelungen, die ursprünglichen Fahrzeuge der Trolleybusbetriebe von Schaffhausen und Lugano sowie weitere charakteristische und für die jeweiligen Städte typische Trolleybusse aus Biel, Winterthur, Bern und St. Gallen der Nachwelt zu erhalten. Dank der Konzentration des Fahrzeugparks am neuen Standort in der Nähe des Neuenburgersees ist die langjährige Platzsuche definitiv beendet, so dass wir uns endlich ernsthaft mit der Aufarbeitung einzelner Trolleybusse und weiteren Projekten befassen können.
Aus diesem Grund soll hiermit einerseits den Initianten der ersten Stunde, die diesen Verein überhaupt aus der Taufe gehoben haben, vor allem aber den langjährigen Göttis und treuen Spendern und nicht zuletzt einzelnen aktiv sehr engagierten Mitgliedern, die namentlich zahlreiche Transporte kostengünstig und stets unfallfrei abgewickelt haben, ein herzliches Dankeschön übermittelt werden! Ohne euren Beitrag und Einsatz wäre all dies nicht möglich gewesen.
Das untenstehende Bild zeigt eines der beiden Schaffhauser Fahrzeuge vom Baujahr 1966 anlässlich einer Verschiebung innerhalb der Deutschschweiz im Jahr 2005, also über zehn Jahre nach der Ausrangierung (Döttingen AG, 22.10.2005). Die beiden Schaffhauser Trolleybusse 105 und 202 wurden übrigens als erste bereits bei der Gründung des TVS in den Vereinsbestand aufgenommen.

Sabato 30 giugno 2001 circolò l'ultimo filobus sulla rete filoviaria della città di Lugano. Si trattava del filobus articolato n° 201 che prestava, come unico mezzo elettrico in circolazione quel giorno, regolare servizio sulla linea 3 tra Lugano e Pregassona, addobbato per l'occasione con le bandierine ticinese e svizzera (vedi foto). Così, nella città sul Ceresio si chiuse una storia lunga 47 anni (se si considera l'entrata in servizio dei primi filobus il 25 aprile 1954) o addirittura 105 (se si fa riferimento al lontano 1° giugno 1896 con l'entrata in servizio delle tramvie e quindi ai mezzi pubblici elettrici in genere). La decisione di eliminare il servizio filoviario venne presa definitivamente nell'autunno 1999 in occasione della conversione in società anonima ad azionariato pubblico (TPL SA) della precedente azienda municipalizzata (ACTL). Tuttavia, tale passo fu quasi obbligato, dopo che gli investimenti nella filovia erano stati ridotti al minimo indispensabile già dalla fine degli anni Ottanta (in seguito alle ultime estensioni della rete negli anni 1975 - 1981 e all'acquisto degli ultimi filobus nuovi nel 1985 - 1988). Certamente, il trasporto pubblico a Lugano ha fatto un salto di qualità negli ultimi dieci anni, grazie ai nuovi (auto)bus con maggiore confort e all'introduzione di nuove linee. C'è però da dubitare che questo progresso fosse possibile solo tramite l'eliminazione della trazione elettrica: in sostanza si trattava di una decisione politica. Lo dimostrano quasi tutte le altre città svizzere di grandi e medie dimensioni che hanno al contrario deciso di continuare a investire in questo silenzioso ed ecologico mezzo pubblico che dispone ad esempio di eccellenti caratteristiche di accelerazione in un ambiente topografico collinare (come quello della città di Lugano).
Der Niedergang des Luganeser Trolleybusnetzes wurde de facto anfangs 1998 eingeleitet, als die damalige Linie 4 nach Breganzona wegen der Umgestaltung von Via Besso und der damit zusammenhängenden Bautätigkeit ohne Anpassung der Fahrleitung nicht mehr elektrisch betrieben werden konnte (regelmässiger Trolleybusbetrieb bis ca. zum 8.1.1998). Die anderen drei Linien 1, 3 und 5 wurden hingegen alle - ab der zweiten Hälfte der 90er-Jahre vermehrt im Mischbetrieb mit Autobussen - bis im Juni 2001 betrieben. Auf der Linie 1 Paradiso - Centro - Castagnola fuhr der letzte Trolleybus ca. am 5.6.2001, auf der Linie 5 nach Vezia am 28.6.2001 und auf der Linie 3 nach Pregassona am allerletzten Tag, Samstag 30.6.2001 (siehe Bild). Die Vetter-Trolleybusse Nrn. 201 - 209 (Baujahre 1985 - 88) waren die letzten eingesetzten Trolleybusse, nachdem die Volvo-Trolleybusse 118 - 125 (1974/75) bis Anfang Juni 2001 abgestellt worden waren. Gelenktrolleybus Nr. 201 war der letzte Wagen, der an den genannten Tagen als einziger den Dienst auf den Linien 5 und 3 beendete. Mehrere Trolleybusse (zumindest auch Wagen 203) haben letztmals am 27.6.2001 im Einsatz gestanden; am 29.6.2001 (kantonaler Feiertag) fuhr gar kein Trolleybus. Die jüngsten Trolleybusse 201 und 203 - 209 wurden übrigens Ende Juli 2001 auf dem Güterbahnhof von Bioggio auf die Bahn verladen und nach Brasov (Rumänien) verkauft. Dort waren einzelne Trolleybusse der Serie (vor allem die Gelenkwagen) noch bis letztes Jahr im Einsatz; seit Ende 2010 soll nun aber auch das letzte Fahrzeug (Nr. 205) ausser Dienst sein.

(Foto © R. Zai, 30.6.2001)
Auf Youtube hat «Busfilmer Winterthur» einen weiteren sehenswerten BBC-Archivfilm veröffentlicht - diesmal mit Aufnahmen von Lausanner Trolleybussen aus den Jahren 1932 und 1937.
Besuchen Sie auch wieder regelmässig das gemeinsame Portal mit RétroBus Léman, erreichbar über die Adresse www.vrbs.ch. Nach der Vorstellung von Vereinsfahrzeugen (2009) und vergangenen Aktivitäten (2010) stellen wir dieses Jahr wöchentlich eine neue Frage in Zusammenhang mit den Vereinsfahrzeugen oder aus dem Umfeld unserer beiden Vereine. Die Auflösung erfolgt jeweils in der Folgewoche.



Am 14. März 2010 haben wir unsere Generalversammlung durchgeführt und - nicht zuletzt dank etwas Wetterglück - auch ein attraktives Rahmenprogramm organisieren können: Nach der Besammlung in Yverdon-les-Bains und der Fahrt in einem historischen Autobus von RétroBus Léman hatten die Mitglieder erstmals die Gelegenheit, den Standort Yvonand zu besichtigen. Nachdem in der zweiten Jahreshälfte 2009 unsere Trolleybusse dank viel Engagement von einigen Aktivmitgliedern an diesen neuen Standort transportiert werden konnten, sind nun die meisten davon in einer soliden Halle untergebracht, wo auch gewisse Restaurierungsarbeiten durchaus möglich sein werden.
Danach ging es weiter nach Chalet-à-Gobet auf gut 850 m. ü. M. - der höchste Punkt des Lausanner Trolleybusnetzes in Richtung Moudon gelegen. Dort wartete nach dem Mittagessen und der GV eine Überraschung auf die Mitglieder von TVS und RétroBus Léman: Der Trolleybus TL 591, welcher von 1949 bis Ende der 80er-Jahre zuerst in Zürich (VBZ 91), später in Genf (CGTE 852) und zuletzt in Lausanne eingesetzt worden war, konnte den Busfans dynamisch präsentiert werden und bot somit ein beliebtes Fotosujet. Das Beispiel dieses wieder fahrtüchtigen Trolleybusses, welches unter anderem dank dem Fachwissen und der Arbeit einzelner Mitglieder möglich wurde, zeigt nicht zuletzt, dass ein ähnliches Potential auch im TVS-Fahrzeugpark durchaus vorhanden ist...
Sowohl den Organisatoren als auch den Teilnehmern sei herzlich gedankt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen anlässlich kommender Arbeitstage oder weiterer Aktivitäten 2011!


Auf Youtube hat «Busfilmer Winterthur» soeben einen sehenswerten Film mit Aufnahmen von der Trolleybuslinie Hauptbahnhof - Wülflingen aus dem Jahr 1938 veröffentlicht. Besonders originell und heute undenkbar ist gegen den Schluss das Wenden im Gefälle vor dem damaligen Kino Talgarten!
Am Sonntag, 16. Mai 2010, fand in Schaffhausen der «Bustag 2010» statt. Einerseits wurden auf den Autobuslinien zusätzliche Fahrten mit zwei privat erhaltenen ehemaligen VBSH-Autobussen (Saurer Nr. 40 mit Baujahr 1984 und Scania Nr. 36 von 1988) geboten, welche zahlreiche Fotografier-Gelegenheiten ermöglichten. Daneben - für Trolleybusfreunde besonders erwähnenswert - fanden anfangs Nachmittag mit dem Gelenktrolleybus Nr. 116 letzte Kurseinsätze auf der 1995 eingestellten ehemaligen Trolleybuslinie 9 zwischen Ebnat und der Endschleife Herblingertal statt. Letztere muss in Kürze einem Bauprojekt weichen, sodass die kurze Fahrleitungsstrecke ab dem Depot Ebnat abgebaut wird.
Zusätzlich wurde auf dem Depotgelände eine Fahrzeugaufstellung organisiert, an welcher neben den bereits erwähnten Autobussen weitere Fahrzeuge gezeigt wurden, die demnächst aus dem Bestand verschwinden dürften: Ein Volvo-Gelenkautobus der Überlandlinie nach Schleitheim, der Gelenktrolleybus Nr. 118 als Vertreter der NAW/Hess-Wagen Nrn. 111 - 118 mit Baujahr 1991/92 und der alte Saurer Fahrleitungs-Turmwagen. Den Organisatoren sei für ihr grosses Engagement und die minutiöse Planung des Anlasses herzlich gedankt (Fotos R. Zai).




Am 22. März 2010 ist der erste von 21 neuen Gelenktrolleybussen von Hess, Bellach, in Winterthur eingetroffen. Irrtümlich trägt das Fahrzeug die (bereits vergebene) Nummer 150, die inzwischen schon der vorgesehenen Ziffernfolge 101 Platz gemacht hat.
Am 28. März, 9. Mai, 27. Juni und 23. August 2009 haben vier Arbeitstage in Selzach stattgefunden. Am ersten Datum haben einige aktive Mitglieder mit grossem Engagement die Fahrzeuge im vorderen Hallenbereich neu und für unsere Bedürfnisse zweckmässiger platziert. An den beiden anderen Daten standen erste Auffrischungsarbeiten an unserem ältesten Trolleybus (Lugano Nr. 101 von 1954) im Vordergrund. Wir haben unter anderem die Felgen geschliffen und die silbernen Flächen neu lackiert. Weitere bereits vorgenommene Schleifarbeiten sollen dazu dienen, dass das Fahrzeug im Rahmen von zukünftigen Arbeitstagen kontinuierlich aufgefrischt werden kann. Ein herzliches Dankeschön an alle, die aktiv teilgenommen haben! (Fotos R. Zai)




Die Generalversammlung mit Trolleybusvorführung und Besichtigung des Depots hat am 7. März 2009 in Luzern stattgefunden. Dabei wurden die anwesenden Mitglieder unter anderem über die Zukunft der NAW/Hess bzw. Ramseier & Jenzer/Siemens-Trolleybusse orientiert: Von den ursprünglich 20 Gelenktrolleybussen (und «Kilometermillionären») Nrn. 181 - 200 der Baujahre 1987/88 und 1991 sind aktuell noch 18 in Betrieb, die übrigen werden fortlaufend - teils zur Ersatzteilgewinnung - ausser Betrieb genommen.
Das erste der 16 bestellten Neufahrzeuge (Gelenktrolleybusse «Swisstrolley 3» von Hess/Vossloh-Kiepe) wird bereits diesen Frühling erwartet. Von den ursprünglich 30 Zweiachstrolleybussen Nrn. 251 - 280 der Baujahre 1988/89 sind noch 28 vorhanden bzw. 25 im regelmässigen Fahrdienst (Nrn. 251/255 ausser Dienst, 252/253 Fahrschule, 280 Fahrleitungsenteiser). Diese Fahrzeuge - von denen 19 zum Ziehen der insgesamt 16 Passagieranhänger ausgerüstet sind - sollen noch über einige Jahre im Fahrdienst verbleiben und durchlaufen daher seit 2008 der Reihe nach ein tiefgründiges Facelifting, welches eine neue Gestaltung sowohl der äusseren Lackierung als auch des Innenraumes (Sitze) und somit eine Angleichung des Erscheinungsbildes an die Neufahrzeuge beinhaltet. Acht Trolleybusse sind bereits umgebaut worden (260 - 266 und 270), weitere werden sicher in Kürze folgen.
Wir danken den Verkehrsbetrieben Luzern AG für das Gastrecht und die interessanten Informationen sowie unserem Koordinator Mario Gavazzi für die Organisation samt ansprechendem Vortrag zur VBL-Geschichte! (Fotos R. Zai)

Im Zeichen der engen und guten Zusammenarbeit der beiden Vereine RétroBus Léman und TVS ist seit dem 1. Januar 2009 ein gemeinsames Portal unter den beiden oben genannten Links in Betrieb!

Dieser Trolleybus löste 1961 in Luzern das Tram ab und trug dort die Nummer 227 (aus der Serie 201 - 242 mit Baujahren 1959 - 1963). Er verkehrte bis etwa 1978 in der Leuchtenstadt, war dann zwei Jahre abgestellt und wurde schliesslich mit seinem «Bruder» 226 nach Schaffhausen verkauft, wo er als Nr. 207 von 1980 bis 1991 bei den VBSH im Regeleinsatz stand. Danach wurde er von Trolleybusfreunden der Bournemouth Passenger Transport Association gerettet und nach England überführt. Dort kam er in verschiedenen Freilicht-Trolleybusmuseen sporadisch zum Einsatz.
Der erwähnte englische Verein musste im Herbst 2007 eine Halle räumen und bot in diesem Zusammenhang den Trolleybus ex VBSH 207 demjenigen an, der ihn weiterhin erhalten wollte und gleichzeitig bereit war, die Transportkosten zu übernehmen.
Rückführung durch Association RétroBus Léman (ARBL) und Trolleybusverein Schweiz (TVS)
Nachdem wir diese Information erhalten hatten, begannen wir - aufgrund der historischen Bedeutung und Einzigartigkeit dieses Fahrzeuges - die Möglichkeit seiner Rückführung in die Schweiz zu prüfen. Den ausserordentlich generösen Sponsoren, die die ganze Aktion finanziert und uns zum Teil auch bei der logistischen Abwicklung unterstützt haben, gebührt unser ganz herzlicher Dank!
Trolleybus VBL 227/VBSH 207 ist seit Donnerstag, dem 29. Mai 2008, wieder auf Schweizer Boden: Mit einem Tiefladelastwagen wurde er via Basler Zoll nach Bressonnaz (VD) überführt. Das Abladen ab dem Tieflader gestaltete sich aufgrund des grossen Überhangs hinten äusserst schwierig, konnte aber dank dem engagierten Einsatz und den vorhandenen Kenntnissen eigener Mitglieder (ARBL/TVS) in mehreren Stunden Arbeit selbständig bewerkstelligt werden.
Der Trolleybus kann bis auf Weiteres in der massiven Metallhalle unseres Partnervereins RétroBus Léman eingestellt werden, so dass er vor jeglichen Witterungseinflüssen bestens geschützt ist.

Am 1. Juni 2008 hat in Biel eine einmalige Aufstellung aller sechs vorhandenen Trolleybus-Typen stattgefunden. Neben dem historischen Trolleybus Nr. 21 von 1940 (erster Trolleybus der Stadt Biel) waren die beiden Volvo-Teilserien von 1985/89 mit den Fahrzeugen Nrn. 63 und 70 vertreten (wovon die Wagen 62, 65, 67 und 68 inzwischen bereits nach Rumänien exportiert und dort in der Stadt Brasov im Einsatz sind). Alle übrigen Volvo-Trolleybusse werden voraussichtlich bis Ende Jahr ausrangiert.
Im Weiteren waren - was ebenfalls als einmalig bezeichnet werden kann - alle drei Swisstrolley-Typen zu sehen: Die erste Generation vertreten durch den Prototyp Nr. 80 (welcher ebenfalls diesen Sommer ausrangiert wird), die zweite Generation (81 - 90) durch Nr. 88 und die dritte Generation (51 - 60), welche derzeit abgeliefert wird, durch Nr. 51.
Der Anlass, der durch einen Apéro - offeriert von den Verkehrsbetrieben Biel (VB) -, einen Stand mit verschiedenen Souvenirs und Broschüren sowie durch eine abschliessende Extrafahrt mit dem Swisstrolley Nr. 80 über die Seelinie zum Bahnhof abgerundet wurde, darf auch aufgrund der regen Teilnahme als Erfolg gewertet werden.
Wir danken den Verkehrsbetrieben Biel für die Initiative und die zusätzlich geleistete Arbeit, die die Durchführung dieses Anlasses überhaupt erst ermöglicht haben (Fotos R. Zai).


...hat am 29. März 2008 bei angenehmem Wetter in St. Gallen stattgefunden. Besten Dank insbesondere an die beteiligten VBSG-Mitarbeiter und an Roman Wegmüller für die einwandfreie Organisation!
...dann sieht es am Schluss so aus wie auf den «Vorher/Nachher»-Vergleichsbildern unten. Dies sind ein paar Impressionen vom letzten Einsatztag in Selzach am 13. Oktober 2007, der erfreulicherweise einen Teilnehmerrekord verzeichnete. Besten Dank allen Mitwirkenden!



Wie gemäss dieser Meldung zu erfahren ist, wird aus Anlass des 60-Jahr-Jubiläums des Trolleybusnetzes in Coimbra (Portugal) ein Modell der dort ab 1947 eingesetzten Saurer/Sécheron-Trolleybusse in nur 60 Exemplaren hergestellt.
Interessenten wenden sich bitte ausschliesslich an die Portuguese Trolleybus Enthusiasts Association APETc.

Dies sind ein paar Impressionen von der bei schönstem Wetter durchgeführten TVS-Exkursion nach Lausanne vom 15. Juli 2007 (Fotos R. Zai).

Ein Bild vom erfolgreich verlaufenen Probeeinsatz eines Luzerner Doppelgelenktrolleybusses auf dem Netz von Stadtbus Winterthur am 6. Juli 2007.
Am 18. Dezember 2006 haben die beiden Saurer-Gelenktrolleybusse Nrn. 122 (links) und 125 von Stadtbus Winterthur (aus der Serie 122 - 131 von 1982/1983) ihre Heimatstadt Richtung Osteuropa verlassen. Zahlreiche Winterthurer werden sich gerne an diese markanten Fahrzeuge mit ihrem charakteristischen Elektronikgeräusch erinnern und freuen sich, dass Nr. 131 als einziger (hoffentlich!) hier erhalten bleibt.
Hier gibt es Fotos von den restlichen Wagen an ihrem neuen Einsatzort Baia Mare (der Link sollte nun wieder funktionieren...).

Eine Information über die an dieser GV getroffenen Entscheide befindet sich hier (aussi en français / con sommario in italiano).
Nach langjährigem Aufenthalt in einer Halle in Niederscherli (links) konnte am 16. September 2006 auch der Winterthurer Prototyp-Wagen 121 «Mandarinli» an sein neues Domizil in Selzach (rechts) überführt werden (Fotos Andreas Widmer).


Dank grossem Einsatz einer Gruppe von Mitgliedern ist es nun endlich gelungen, die seit Jahren «freiluftremisierten» TVS-Fahrzeuge geschützt abzustellen. Das Bild unten von Roman Zai zeigt die Trolleybusse Nrn. 112 und 124 ex Lugano und 202 ex Schaffhausen in ihrem neuen Zuhause.
Um die Transporte und den Mietzins bezahlen zu können, sind wir nach wie vor dringend auf Spenden angewiesen (Postkonto 17-404866-0, lautend auf den Trolleybusverein Schweiz, 3000 Bern). Vielen Dank!
Bei schönem Spätsommerwetter hat die Abschiedsfahrt mit dem Saurer/FHS/Strömberg-Gelenktrolleybus Nr. 122 (Inbetriebsetzung 1982) stattgefunden. Das Bild zeigt ihn bei der Überholung durch seinen Nachfolger Solaris Trollino 18 Nr. 171 bei der Garage Grüzefeld.
Besten Dank an Stadtbus Winterthur, den Chauffeur René Tremp und den Organisator Andreas Widmer für den gelungenen Anlass.


Fotos O. Arigoni
